Vettel macht den Hattrick perfekt

Sebastian Vettel feiert in Sao Paulo

Formel 1-Saisonfinale in Sao Paulo

Vettel macht den Hattrick perfekt

Sebastian Vettel hat im unfassbaren Formel-1-Finale von Sao Paulo mit unglaublicher Nervenstärke im demolierten Red Bull den historischen WM-Hattrick perfekt gemacht.

Der Heppenheimer ließ sich auch von einem Unfall nach wenigen Metern und dem letzten Platz nicht bremsen und läutete beim Abschiedsrennen von Rekordweltmeister Michael Schumacher endgültig eine neue Ära ein. Vettel holte als Sechster beim Großen Preis von Brasilien am Sonntag (25.11.12) die nötigen Punkte, um seinen bärenstarken Widersacher Fernando Alonso im denkwürdigen Zitterrennen von Interlagos in Schach zu halten. Dem Spanier reichte Platz zwei nicht, um die 13 Punkte Rückstand auf Vettel aufzuholen. "Es ist im Moment schwer zu fassen. Das ist was ganz Besonderes", sagte der nach den richtigen Worten ringende Vettel überglücklich. Alonso zeigte sich in der Niederlage gefasst: "Ich bin stolz auf mein Team. Wir haben die WM verloren, aber hier in Brasilien haben wir sie nicht verloren, sondern auch in den Rennen, in denen wir ein bisschen Pech hatten."

Vettel zum Dritten - so feiert der Weltmeister

Sebastian Vettel ist zum dritten Mal in Folge Weltmeister in der Formel 1 - und feiert entsprechend.

Sebastian Vettel feiert in Sao Paulo

Sebastian Vettel hat seinen dritten WM-Titel in Folge geholt - und feiert ihn ausgelassen.

Sebastian Vettel hat seinen dritten WM-Titel in Folge geholt - und feiert ihn ausgelassen.

Der Jubel seines Teams ist förmlich erdrückend.

Der Finger - Vettels Markenzeichen.

Ab sofort außerdem in Mode: Drei Finger für drei Titel.

Nicht nur bei Vettel, sondern auch bei seinem Team.

Deutsche Legenden der Formel 1 unter sich: Michael Schumacher (r.) gratuliert Vettel.

"Wir haben es geschafft" - Sebastian Vettel mit seinem Teamchef Christian Horner.

Weniger nachdenkliche Momente gibt es in Heppenheim, Vettels Heimat: Die Fans feiern wild.

Noch ein Blick auf den Ort des Triumphes: Vettel in Sao Paulo.

Der deutsche Dominator ist mit 25 Jahren und 145 Tagen der jüngste Dreifach-Weltmeister der Formel-1-Geschichte und der erst dritte Pilot nach Juan Manuel Fangio und Schumacher, der dreimal nacheinander die WM-Trophäe gewann. Den Sieg beim letzten WM-Lauf 2012, der das ultimative i-Tüpfelchen auf eine verrückte Saison war, sicherte sich Jenson Button vor Alonso und dessen Ferrari-Teamkollege Felipe Massa. Formel-1-Ikone Schumacher verabschiedete sich nach 308 Grand Prix und insgesamt sieben WM-Titeln mit dem siebten Rang. "Du bist der Weltmeister. Du bist der Dreifach-Weltmeister. Du bist der Mann",feierte Red-Bull-Teamchef Christian Horner seinen Starpiloten

Das beeindruckte auch die sportbegeisterte Bundeskanzlerin. "Wie so oft in dieser Saison hat er in Sao Paulo fabelhafte Nervenstärke und fahrerisches Können bewiesen", sagte Angela Merkel in Berlin. "Mich hat es genau wie Millionen Fans begeistert, wie er sich nach schwierigem Start in die Saison in diese Weltmeisterschaft zurückgekämpft hat."

Schlechter Start von Vettel

Die Dramatik begann, als die Rote Ampel den Weg für das Finale furioso frei machte. Was dann aber in den ersten der insgesamt 71 Runden im Autodromo Carlos Pace passierte, hatte Seltenheitswert. Vettel kam schlecht von seinem vierten Startplatz weg. Im Gegensatz zu Verfolger Alonso, der sich von Platz sieben auf den dritten Rang hinter Pole-Mann Hamilton und dessen Teamkollegen Button katapultierte.

Senna wirft Vettel fast aus dem WM-Rennen

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Und dann das: Bruno Senna rappelte mit seinem Williams ungestüm in einer Linkskurve in Vettels Rennwagen. Der Heppenheimer drehte sich und musste hilflos mitansehen, wie das gesamte Feld vorbeiraste. "Einer hat mich getroffen", funkte Vettel hörbar geschockt an seine Teamleitung. In Vettels Heimat Heppenheim herrschte beim Public Viewing blankes Entsetzen. Denn alle wussten: Zu diesem Zeitpunkt war der WM-Titel futsch. Alonso konnte seine Position erstmal auch dank seines fahrenden Geleitschutzes Felipe Massa im zweiten Ferrari verteidigen. "Es tut mir leid, wenn der ein oder andere von der Couch gefallen ist, aber im Auto war es genauso spannend", meinte Vettel nach dem Rennen mit breitem Grinsen.

Vettel übersteht ein turbulentes Formel-1-Rennen

Sebastian Vettel hat mit Glück und Geschick seinen dritten Weltmeister-Titel eingefahren. Am Ende des Rennens gab es einen Generationenwechsel.

Bilder vom Formel-1-Finale in Sao Paulo

Einer der ersten Gratulanten von Sebastian Vettel ist Michael Schumacher. Der siebenmalige Weltmeister übergibt die deutschen Motorsportgeschicke nach seinem letzten Rennen an seinen Nachfolger, den nun dreimaligen Champion.

Einer der ersten Gratulanten von Sebastian Vettel ist Michael Schumacher. Der siebenmalige Weltmeister übergibt die deutschen Motorsportgeschicke nach seinem letzten Rennen an seinen Nachfolger, den nun dreimaligen Champion.

Das Rennen ist gespickt mit turbulenten Rennszenen. Nachdem Vettel in der Startphase von Bruno Senna umgedreht wird, verliert Vettels Teamkollege Mark Webber (h.) später um ein Haar die Kontrolle über seinen Red Bull.

Vettels Rennwagen ist nach der Startkollision vor dem linken Hinterrad stark beschädigt, aber noch fahrtüchtig.

Mitten im Getümmel: der spätere Weltmeister (M.). Nico Rosberg (v.) erlebt keinen erfolgreichen Grand Prix und muss sich mit Rang 15 zufrieden geben.

An der Spitze des Rennens brillieren die beiden McLaren-Mercedes-Boliden, die auch die Qualifikation dominiert hatten.

Später gibt es für McLaren dann aber Ärger: Nico Hülkenberg, der zwischenzeitlich den Grand Prix angeführt hatte, rutscht in Spitzenreiter Hamilton.

Pleite für Hamilton: In seinem Abschiedsrennen bei McLaren-Mercedes muss der Brite mit abgeknicktem Vorderrad aufgeben. Hülkenberg wird für seine ungestüme Aktion mit einer Boxendurchfahrt bestraft.

Alonso mit Problemen: Der Spanier kämpft in Brasilien bravours um seine kleine WM-Chance, rutscht auf der nassen Piste aber zwischenzeitlich neben die Rennstrecke.

Heftiger Crash: Pastor Maldonado hat weniger Glück als Fernando Alonso. Der Williams-Pilot zerlegt seinen Rennwagen in einem Reifenstapel.

Schumacher punktet: Der siebenmalige Weltmeister mit der Startnummer sieben auf dem Rennwagen erreicht das Ziel als Siebter und erntet im letzten Rennen seiner Karriere noch einmal sechs Punkte.

In Heppenheim steigt die große Sause: Während des Rennen fiebern die Fans in Sebastian Vettels Heimatstadt mit ihrem rasenden Mitbürger.

Für Vettel, dessen Wagen auf der Höhe des Auspuffs auf der linken Seite demoliert war, begann die Aufholjagd zum Titel. Wie bei seiner famosen Fahrt in Abu Dhabi rollte er das Feld auf leicht feuchter Strecke von hinten auf. Von der Box kam die Beruhigung: Mit deinem Wagen ist alles okay. Die Wahrheit hatte möglicherweise ander ausgesehen: "Das Auto war komplett aus der Balance. Es bestand immer die Gefahr, dass der Auspuff bricht", erklärte Red Bulls Technik-Genie Adrian Newey, "ich weiß nicht, wo mein Herzschlag war."

Aber schon in Runde fünf wendete sich das Blatt zu Vettels Gunsten. Alonso hatte sich verbremst und musste seinen dritten Rang wieder abgeben. Derweil rammte aber der Japaner Kamui Kobayasi Vettels Teamkollegen Mark Webber - Glück für Alonso, der dadurch wieder vorrückte.

Dann wechselten die beiden WM-Duellanten wegen der feuchten Strecke auf Intermediate-Reifen. Das Rennen wurde auch noch zur befürchteten Wetter-und Reifenlotterie. Als beide wieder auf die Trockenreifen umstiegen, reihte sich Vettel als Fünfter einen Platz hinter Alonso ein. Allein der Kampf um den Titel bannte die 80.000 Zuschauer entlang der 4,309 Kilometer langen Strecke.

Plattfuß bei Rosberg

Dabei sorgte zwischenzeitig ein anderer Deutscher wieder für Furore: Nico Hülkenberg schnappte die Führung in seinem letzten Rennen für Force India. Schon 2010 hatte er in Sao Paulo, damals im Williams, mit seiner Premiere-Pole für mächtig Schlagzeilen gesorgt. Diesmal schnappte sich der Emmericher den Ex-Weltmeister Button, der zuvor Pole-Mann Hamilton überholt hatte. Die beiden fuhren dem Feld 47 Sekunden voraus - sie hatten auf einen Reifenwechsel verzichtet.

Vettels steiniger Weg zum WM-Triumph

Sebastian Vettel ist Formel-1-Weltmeister - zum dritten Mal. Aber die Saison 2012 war eine regelrechte Achterbahnfahrt für den Champion. Zwischenzeitlich sah es überhaupt nicht nach dem Titelgewinn aus.

Sebastian Vettel mit Hafenpanorama

Der Große Preis von Monaco dürfte Vettel als besonders unangenehm in Erinnerung bleiben. Er fährt lediglich auf Platz vier und muss die WM-Führung an Fernando Alonso abgeben. Vettel liegt auf den besonders engen Straßen, auf denen er nicht mehr überholen kann, nur 1,3 Sekunden hinter Sieger Webber.

Der Große Preis von Monaco dürfte Vettel als besonders unangenehm in Erinnerung bleiben. Er fährt lediglich auf Platz vier und muss die WM-Führung an Fernando Alonso abgeben. Vettel liegt auf den besonders engen Straßen, auf denen er nicht mehr überholen kann, nur 1,3 Sekunden hinter Sieger Webber.

Der Große Preis von Kanada in Montreal soll auch noch keine Wende bringen. Sebastian Vettel führt das Rennen zunächst an, fällt aber durch einen späten zweiten Boxenstopp auf Rang vier zurück.

Beim Großen Preis von Europa in Valencia soll es noch schlimmer kommen. Vettel scheidet mit einem Defekt aus. Der Weltmeister erwischt eine perfekte Startphase, kann nach der 34. Runde das Rennen aber wegen eines technischen Fehlers nicht fortsetzen. Sieger wird ausgerechnet Hauptkonkurrent Fernando Alonso.

Der Große Preis von Großbritannien in Silverstone endet für Vettel auf Platz drei. "Ich habe nach einem kleinen Fehler im Qualifying nicht den besten Start gehabt", sagt der 25-jährige. "Die Zeit, die ich in den Kämpfen der ersten Runden mit Felipe Massa und Michael Schumacher verlor, hat mir an Ende einfach gefehlt." Teamkollege Mark Webber siegt vor Fernando Alonso.

Beim Großen Preis von Deutschland muss Sebastian Vettel ein riskantes Überholmanover teuer bezahlen. Die Rennkommissare ahnden seine Attacke in der vorletzten Runde auf den Briten Jenson Button im McLaren als Regelverstoß. Der Red-Bull-Pilot bekommt dafür eine 20-Sekunden-Strafe und rutscht auf Platz fünf ab. Durch die Rückstufung vergrößert sich der Rückstand Vettels in der WM-Wertung auf Deutschland-Sieger Fernando Alonso. Der Spanier führt mit 154 Punkten vor Mark Webber (120 Punkte), Vettel ist nur noch Dritter (110).

Beim Großen Preis von Belgien in Spa fährt Vettel aggressiv und reifenschonend zugleich, um bei seiner Strategie bleiben zu können, nur einmal die Reifen wechseln zu müssen. Ein riskanter Ritt, den er mit Bravour meistert. Er überholt fast nach Belieben. Zuerst Massa, dann Teamkollege Mark Webber. Es ist weniger der zweite Platz von Spa hinter Jenson Button, als das gewonnene Selbstvertrauen, das ihm Hoffnung auf die Titelverteidigung machen kann. Acht Rennen vor Saisonende liegt Vettel nur noch 24 Punkte hinter Alonso, der wegen eines Unfalls ausgefallen war, zurück.

Der Deutsche muss beim Großen Preis von Italien mit einem Defekt in der 48. von 53 Runden wegen einer kaputten Lichtmaschine aufgeben. Den Sieg sichert sich Lewis Hamilton, Fernando Alonso baut seine Führung in der WM-Wertung als Dritter deutlich aus. Der Spanier hat nach 13 von 20 Rennen 179 Punkte, Lewis Hamilton folgt mit 142 Punkten vor Kimi Räikkönen (141) und Vettel (140). "Die Enttäuschung ist da, aber wir glauben weiter dran", so Vettel: "Unsere Chance ist weiterhin sehr, sehr gut."

Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Singapur gewonnen und sich eindrucksvoll im Titelkampf zurückgemeldet. Dabei nutzt er das Pech Lewis Hamiltons, der wegen eines Defekts aufgeben muss. Das Rennen wird wegen zweier Safety-Car-Phasen vorzeitig beendet. "Die Strecke ist ein echter Killer, und wir haben natürlich auch von Lewis' Ausscheiden profitiert", sagt Vettel auf dem Podium. Es habe lange gedauert, bis er wieder ein Rennen gewinnen konnte. "Jetzt genießen wir erst mal den Tag, und dann schauen wir mal, was noch geht."

Sebastian Vettel gibt Gas. Nach Singapur schafft der Weltmeister auch beim Großen Preis von Japan in Suzuka Platz eins. Vettel landet einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg, und was fast noch schwerer wiegt: Der WM-Führende Fernando Alonso scheidet gleich nach dem Start aus und liefert damit eine Nullnummer ab. Mit weitreichenden Folgen für die Gesamtwertung: Vettel rückt Alonso bis auf vier Punkte auf die Pelle. Und noch sind fünf Rennen zu absolvieren ...

Der Große Preis von Korea bringt den Führungswechsel in der WM-Wertung: Sebastian Vettel gewinnt sein drittes Rennen in Serie und löst Fernando Alonso an der Spitze ab. Mit besten Aussichten für die Zukunft, denn auch Korea beweist wieder: Vettels Red Bull ist auf der Zielgeraden der Saison einfach schneller als Alonsos Ferrari. Klar ist aber auch: Es wird nur noch einen Zweikampf um den WM-Titel zwischen Vettel und Alonso geben. Lewis Hamilton verliert durch seinen mühsam erfahrenen zehnten Platz weitere 24 Punkte auf Vettel, Kimi Räikkönen büßt mit seinem überarbeiteten Lotus ebenfalls 15 Zähler ein. 48 Punkte liegt Vettel jetzt vor dem Finnen, sogar 62 vor Hamilton.

Sebastian Vettel ist nicht zu stoppen: Der Weltmeister gewinnt auch den Großen Preis von Indien mit großem Vorsprung. Der Sieg in Greater Noida ist nach den Erfolgen in Singapur, Japan und Korea bereits der vierte Grand-Prix-Sieg in Serie für Vettel. "Es ist unglaublich, phantastisch, schon wieder diesen schönen Pokal zu gewinnen", sagt er. Bis kurz vor dem Ende sieht es so aus, als ob Red Bull einen Doppelerfolg würde feiern können. Doch dann fällt bei Mark Webber das Zusatz-Energiesystem KERS aus, und Fernando Alonso überholt ihn. So belegt Vettels ärgster Konkurrent im Ziel Rang zwei vor Webber. Es folgen die beiden McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button.

Vettel in Not: Beim Großen Preis von Abu Dhabi muss der WM-Führende als Letzter aus der Boxengasse starten, nachdem er von den Rennkommissaren strafversetzt wurde. Doch Vettel liefert eine atemberaubende Aufholjagd und landet am Ende auf einem nie erwarteten dritten Platz. Einen Rang hinter Fernando Alonso. Sieger des Rennens wird Kimi Räikkönen, doch für den Finnen interessiert sich an diesem Tag kaum jemand. Alonso verkürzt nach Abu Dhabi seinen Rückstand auf Vettel auf zehn Zähler.

Den Sieg beim erstmals ausgetragenen Rennen in Austin/Texas schnappt ihm McLaren-Pilot Lewis Hamilton (Foto) weg, auch in der WM fällt keine Entscheidung, weil Fernando Alonso sich direkt hinter Vettel auf Platz drei noch einen Podiumsplatz erobert. Der Große Preis der USA ist erst Vettels 100. Rennen.

Was für ein Saisonfinale beim Großen Preis von Brasilien: In Sao Paulo sieht Vettel nach einer Kollision beim Start erst wie der Verlierer aus. Doch der junge Deutsche kämpft sich vom Ende des Feldes in einem chaotischen Rennen auf Platz sechs heran - das reicht für den dritten WM-Titel, obwohl Fernando Alonso Zweiter wird.

Dann klagte auf einmal Alonso: "Das liegen zu viele Teile auf der Strecke." Nico Rosberg hatte es zu spüren bekommen, er fuhr über ein Karossiere-Bruchstück und holte sich im Mercedes einen Platten. Die Rennleitung reagierte und schickte das Safety-Car auf die Strecke. Kaum war es wieder freigegeben, drohte Vettel zwischen Kobayashi und Webber eingeklemmt zu werden. Webber wich aus, Kobayashi raste aber an Vettel vorbei.

Dann gab Hülkenberg dem Rennen eine neue Wende: Er crashte in den Wagen von Hamilton. Hülkenberg fiel hinter Alonso zurück, der Spanier war auf WM-Kurs. Es wurde nasser und noch rasanter. Vettel reagierte, aber die Boxencrew bekam das rechte Vorderrad nicht schnell genug drauf. Vettel verlor weitere Sekunden. Auch Alonso wechselte und reihte sich als Vierter wieder ein.

Schumacher leistet in seinem Grand Prix Schützenhilfe

Elf Runden vor Schluss - längst war bei Vettel auch noch der Funk ausgefallen - fuhr die WM-Trophäe wieder bei dem Hessen mit. Er lag auf Rang sieben, Alonso auf dem dritten Platz, ehe ihn aber Massa vorbeiließ. Vettel überholte kurz danach Schumacher, und nach einem weiteren Unfall musste das Safety Car raus. Überholen war damit unmöglich. Und Vettel hatte es nach 309,505 Kilometern geschafft.

dpa | Stand: 25.11.2012, 20:24

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