Hamilton siegt, bei Red Bull steht die Null
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Vettel scheidet in Monza aus
Hamilton siegt, bei Red Bull steht die Null
Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Italien mit einem Start-Ziel-Sieg souverän gewonnen. Red Bull mit WM-Titelverteidiger Sebastian Vettel ging dagegen leer aus.
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Nur einen Angriff von Felipe Massa direkt nach dem Start des Monza-Rennens musste Hamilton in seinem McLaren-Mercedes abwehren. Danach hatte er freie Bahn. "Es ist wunderbar hier zu gewinnen", sagte Hamilton nach dem Rennen. Auf Platz zwei kam überraschend der Mexikaner Sergio Perez ins Ziel. Der Sauber-Pilot fuhr mit einer Einstopp-Strategie von Platz zwölf aufs Podium und überholte beide Ferrari in der Schlussphase des Rennens ohne Probleme. "Es war ein unglaubliches Rennen für mich und das Team", sagte der Mexikaner und erklärte seinen Vorteil: "Ich habe erst bei meinem sehr späten Boxenstopp auf die weichen Reifen gewechselt."
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Duell zwischen Vettel und Alonso
Das Podium komplettierte Fernando Alonso auf Rang drei. Der Spanier startete nur von Position zehn, hatte aber mit dem schnellen Ferrari beim Heimrennen der Italiener keine Probleme, viele Konkurrenten schon in der Anfangsphase des Rennens zu überholen. Als er auf Sebastian Vettel auflief, blockierte der Deutsche die Ideallinie überhart und drängte Alonso aufs Gras.
Umstrittene Durchfahrtsstrafe
Die Konsequenz: Durchfahrtsstrafe für Vettel, der danach auf Rang neun zurückfiel. "Ich dachte, Sebastian hätte genug Platz gelassen auf der linken Seite. Sebastian war weiter vorne und ist einfach seine Spur gefahren", sagte sein Teamchef Christian Horner. Als Vettel seinen Red Bull schließlich aufgrund technischer Probleme abstellte, um seinen Motor zu retten, und auch Mark Webber kurz vor Schluss nach einem Dreher aus den Punkten rutschte und danach in die Box fuhr, stand fest, dass Red Bull keinen einzigen Punkt aus Monza mitnimmt.
Vettel reagierte beinahe trotzig auf das verkorkste Rennen: "Wir haben nach wie vor alle Chancen auf die Titelverteidigung. Es gibt keinen Grund, die Hoffnungen fahren zu lassen." Zu der Durchfahrtstrafe meinte er resigniert: "Was soll man dazu sagen, wenn die so entscheiden."
Schumacher vor Rosberg
Im Gegensatz zu den Red Bull lief das Rennen für die Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Michael Schumacher vergleichsweise gut. Schumacher kam als Sechster direkt vor seinem Teamkollegen ins Ziel. Rosberg hatte am Start Probleme gehabt. "Im ersten Stint ging einfach nichts. Da war ich megalangsam unterwegs", konstatierte der Deutsche enttäuscht. Nach dem ersten Boxenstopp arbeitete er sich jedoch wieder nach vorne und fuhr mit der schnellsten Runde des Rennens über die Ziellinie.
sid/dpa | Stand: 09.09.2012, 17:21