Zur Navigation.
Zum Inhalt.
Weitere Angebote.
Italien 1:1 gegen Rumänien
Von Peter Mühlfeit
In einem dramatischen und packenden Spiel trennen sich Italien und Rumänien 1:1. Noch darf der Weltmeister auf ein Weiterkommen in der "Hammergruppe C" hoffen. Allerdings musste Buffon einen Elfmeter abwehren, um die Hoffnungen der Tifosi zu nähren.
Rund 30.000 Zuschauer in Zürich sahen ein offensives, packendes Spiel mit einer deutlich verbesserten italienischen Mannschaft. Aber auch die Rumänen spielten auf Sieg und Adrian Mutu hatte in der 81. Minute das 2:1 auf dem Fuß: Doch Gianluigi Buffon wehrte mit Glück und Geschick den Elfer ab, den Christian Panucci durch ein Festhalten von Daniel Niculae verursacht hatte.
Damit haben sich beide Teams noch die Chance auf ein Weiterkommen in der "Hammergruppe C" gewahrt.
Italien hatte mehr Spielanteile und mehr Chancen, doch das überraschende 1:0 der Rumänen bestätigte alle Ängste der Tifosi. Ein aus der eigenen Hälfte weit in den Strafraum gedroschener Freistoß sollte eigentlich keine Mühen bereiten, doch Gianluca Zambrotta legte arglos und vor allem schlecht Richtung eigenes Tor ab - zur Freude von Adrian Mutu.
Doch der Weltmeister bäumte sich sofort auf und es war die vielgescholtene Abwehr, die das erste italienische Tor bei dieser EM erzielte. Nach einer Ecke köpft Giorgio Chielllini den Ball zu Christian Panucci, der aus kürzester Entfernung nur noch einschieben musste.
"Wir haben viele Torgelegenheiten herausgearbeitet", bilanzierte Italiens Trainer Roberto Donadoni. "Leider ist es nur zu einem Unentschieden gekommen. Aber wir bleiben im Rennen." Sein rumänischer Kollege Victor Piturca sprach von einem "spektakulären Spiel. Es ist ein gutes Ergebnis für uns, weil wir gegen den Weltmeister gespielt haben."
Gegenüber der 0:3 - Schlappe gegen die Niederlande hatte Donadoni sein Team gleich auf fünf Positionen verändert. So brachte er auf Drängen der italienischen Medien Alessandro del Piero, den Donadoni eigentlich schon ausgemustert hatte. Doch der 33-Jährige Stürmer von Juventus Turin spielt in der Form seines Lebens und wurde mit 21 Treffern sogar erstmals in seiner Karriere Torschützenkönig der Seria A.
Bereits in der 9. Minute schien sich der Einsatz von del Piero bewährt zu haben, doch er verpasste knapp aus aussichtsreicher Position. Insgesamt war es aber ein eher blasser Auftritt von del Piero, der in der 76. Minute ausgewechselt wurde.
Die Anfangsminuten gehörten aber eindeutig den Italienern, die viel Druck nach vorne machten und durch Bayern-Star Luca Toni früh zu weiteren Chancen kamen. Auffällig allerdings, wie oft Italien es mit hohen Bällen versuchte.
Doch Rumänien versteckte sich keineswegs, sondern hielt vor allem mit Weitschüssen und gefährlichen Freistößen dagegen. Meist war Weltklasse-Mann Buffon Herr der Lage, doch in der 20. Minute war der Keeper von Juventus Turin geschlagen: Der bei Inter Mailand spielende Christian Chivu traf mit einem abgefälschten Ball allerdings nur den Pfosten.
Kurz vor der Pause gehörte die Lufthoheit wieder Italien: Toni legte zweimal vergeblich ab und scheiterte mit seinem Kopfball am großartig reagierenden rumänischen Schlussmann Bogdan Lobont. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte köpfte der Torschützenkönig der Bundesliga schließlich ein, doch der norwegische Schiedsrichter Tom Henning Övrebö erkannte auf Abseits - eine Fehlentscheidung.
Stand: 13.06.2008, 22:04
| Rang | Team | S | P |
|---|---|---|---|
| 1. | Portugal | 3 | 6 |
| 2. | Türkei | 3 | 6 |
| 3. | Tschechien | 3 | 3 |
| 4. | Schweiz | 3 | 3 |
| Rang | Team | S | P |
|---|---|---|---|
| 1. | Kroatien | 3 | 9 |
| 2. | Deutschland | 3 | 6 |
| 3. | Österreich | 3 | 1 |
| 4. | Polen | 3 | 1 |
| Rang | Team | S | P |
|---|---|---|---|
| 1. | Niederlande | 3 | 9 |
| 2. | Italien | 3 | 4 |
| 3. | Rumänien | 3 | 2 |
| 4. | Frankreich | 3 | 1 |
| Rang | Team | S | P |
|---|---|---|---|
| 1. | Spanien | 3 | 9 |
| 2. | Russland | 3 | 6 |
| 3. | Schweden | 3 | 3 |
| 4. | Griechenland | 3 | 0 |