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Euro-Fans auf Bettensuche
In den vier Schweizer Austragungsorten der Euro 2008 sind die Hotels zu den Partien im Juni schon fast ausgebucht. Das ergab eine Umfrage bei den Tourismusorganisationen. Alternativen sind Privatunterkünfte und Fancamps.
In den vier Schweizer Gastgeber-Städten Basel, Bern, Zürich und Genf stehen danach insgesamt rund 31.000 Hotelbetten zur Verfügung. Die erwartete Nachfrage betrage aber etwa das Zehnfache. "In Bern sind die Hotels während der Spieltage bereits bausgebucht", sagte Bernhard Rhyn, Verkaufsleiter bei Bern Tourismus. Die rund 2.000 Berner Hotelzimmer könnten die Bedürfnisse der erwarteten 60.000 bis 120.000 Gäste kaum erfüllen.
Ähnlich sieht die Situation in Basel, Genf und Zürich aus. "Einzelne Nächte zu buchen ist nahezu unmöglich", sagte Raphael Wyniger von Basel Tourismus. Je näher die Euro aber komme, desto flexibler seien die Hoteliers. Wer in Basel bereit sei, mindestens drei bis vier Nächte zu buchen, werde noch ein Hotelzimmer finden. Basel bietet zudem für 450 Gäste schwimmende Hotelbetten an. Die luxuriösen Hotelschiffe auf dem Rhein erfreuen sich laut Wyniger großer Beliebtheit.
Alternativen bieten Campingplätze, Privatunterkünfte oder Hotels außerhalb der Fußballzentren. Vor allem in den Fancamps gibt es nach der Umfrage noch Plätze. Von den insgesamt rund 18.000 Schlafplätzen in allen Host Cities ist erst ein Bruchteil reserviert. Die Erfahrungen der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hätten aber gezeigt, dass die Camp-Gäste sehr kurzfristig buchten, hieß es dazu. Für eine Nacht im Zelt müssen die Fußballfans zwischen 25 und 80 Franken (16 und 51 Euro) bezahlen.
dpa | Stand: 17.04.2008, 17:02
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