
Mit dem erstmaligen Eintrag in die EM-Geschichtsbücher wollte sich die polnische Nationalmannschaft nicht begnügen. Die von Trainer-Routinier Leo Beenhakker in der Qualifikation glänzend eingestellten Osteuropäer rechneten sich bei ihrem Debüt gute Chancen aufs Weiterkommen aus.
Gleich zum Auftakt bekam es der Euro-Gastgeber von 2012 (neben der Ukraine) am 8. Juni in Klagenfurt mit der deutschen Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw zu tun. Dabei hatten die Polen nach ihrer unglücklichen 0:1-Niederlage bei der WM in Dortmund noch eine Rechnung mit dem DFB -Team offen. AM Ende verloren die Polen erneut gegen Deutschland. Ein Unentschieden und eine Niederlage gegen Kroatien folgten - das EM-Aus für den Außenseiter nach der Vorrunde.
In der Qualifikation zur Euro, in der das polnische Team Belgien und Serbien das Nachsehen gegeben hatte, erwies sich der frühere Dortmunder Ebi Smolarek mit neun Treffern als Erfolgsgarant. Insgesamt bestach das Beenhakker-Team aber nicht durch überragende Einzelkönner, sondern vielmehr durch die Ausgeglichenheit des Kollektivs. Bei der Euro konnten beiden nicht überzeugen: Weder Smolarek, noch das polnische Kollektiv.