BMW hält Audi in Schach
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Qualifying zum 6. Saisonlauf der DTM
BMW hält Audi in Schach
Novum in der DTM-Saison 2012: Mercedes schaffte es beim Qualfying zum Rennen auf dem Nürburgring nicht unter die besten Sechs. Schnellster war der Kanadier Bruno Spengler vom Team Schnitzer im BMW.
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"Es war sehr schwer, weil alle so schnell unterwegs waren. Diese Pole ist ein geiles Gefühl, Gänsehaut überall. Mein Auto war sensationell", freute sich Spengler nach der Qualifikation. Auch BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt war sichtlich froh über die Leistung seiner Mitarbeiter: "Riesenkompliment an die ganze Truppe. Der Freitag war schwer, aber dann haben alle ganz toll gearbeitet."
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Phoenix - Wie DTM-Meister gemacht werden
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Spengler setzte sich im vierten und letzten Qualifikationsabschnitt gegen ein Audi-Trio durch. Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque vom Team Rosberg belegten die Plätze zwei und drei, Mike Rockenfeller startet ins Rennen von Rang vier aus.
BMW sehr stark
Mit vier Rennwagen in den Top Acht präsentierte sich DTM-Rückkehrer BMW stark. Der noch amtierende Meister Martin Tomczyk war mit seiner Leistung allerdings nicht ganz zufrieden: "Das war in Ordnung. Aber 'in Ordnung' will kein Rennfahrer hören. Wir haben gezeigt, dass BMW extrem konkurrenzfähig ist. Aber wir haben es mit Platz fünf nicht richtig umsetzen können."
Stars reihenweise zu langsam
Bereits am Ende des ersten Qualifikations-Segments mussten Mattias Ekström, bestplatzierter Audipilot im Gesamtklassement, und Mercedes-Star Ralf Schumacher tief durchatmen: Nur hauchdünn schafften sie den Einzug in Qualifying-Abschnitt zwei. Doch dort gelang beiden Routiniers allerdings keine Verbesserung, Ekström und Schumacher müssen sich mit den Startplätzen zwölf und 15 zufrieden geben. Ekström, bislang aussichtsreichster Audipilot im Kampf um den Titel, war total enttäuscht: "Zuerst war ich nicht schnell genug, und als es dann besser lief, wurden wegen eines Drehers von Augusto Farfus gelbe Flaggen geschwenkt. Da musste ich vom Gas gehen."
Paffett nur Elfter
Aber auch für Tabellenführer Gary Paffett lief es denkbar schlecht. Der Brite schaffte im HWA-Mercedes nur Startplatz elf: "Ich bin total überrascht, das Auto hat sich gut angefühlt. Ich habe nur kleine Fehler gemacht, aber nichts Großes. Ich weiß auch nicht, warum wir so langsam sind." Insgesamt erlebte Mercedes ein Debakel in der Qualifikation in der Eifel: Bester Pilot war Jamie Green als Siebter, unter den ersten 17 der 22 Starter finden sich insgesamt nur drei Mercedes-Fahrer.
Der Renntag verspricht spannend zu werden: Das Hochsommer-Wetter wird nicht nur eine Rekordzahl von Zuschauern an die Rennstrecke locken, sondern auch zur extremen Material-Belastungsprobe werden. Lufttemperaturen über 35 Grad Celsius und Streckenwerte über 50 Grad Celsius werden aber nicht nur dem Material, sondern auch den Piloten alles abverlangen. Das Erste und sportschau.de übertragen ab 13.45 Uhr im Livestream und im Ticker.
jo | Stand: 18.08.2012, 15:24