Die Bilder der deutschen Gold-Staffel

Die Bilder der deutschen Gold-Staffel

Die deutschen Biathlon-Damen sind einfach das beste Quartett in dieser Saison. Bei der WM am Freitag gewannen sie, obwohl es Laura Dahlmeier am Ende noch einmal spanend machte.

Biathlon-Staffel Hochfilzen

Der Siegerschrei der deutschen Damen.

Der Siegerschrei der deutschen Damen.

Laura Dahlmeier hatte soeben die Goldmedaille in der Staffel gesichert ...

... und war danach erschöpft zusammengebrochen.

Auf dem Siegerpodest konnten dann aber schon wieder alle strahlen. Das DSV-Quartett siegte vor der Ukraine und Frankreich.

Im Rennen am Freitag zeigte sich das Wetter mal mit verändertem Gesicht. Statt Sonnenschein und Frühlingstemperaturen schneite es.

Die Trainer sicherten ihr Equipment einfallsreich.

Im Rennen zeigte das DSV-Quartett vom Start weg eine starke Leistung. Startläuferin Vanessa Hinz (v.l.) ...

... konnte sich in der Hektik der Startgruppe gut behaupten. Sie lief ein souveränes Rennen.

Hinz leistete sich zwar zwei Nachlader, übergab aber als Dritte.

Ganz vorn behauptete sich die Französin Anais Chevalier, die Sprint-WM-Dritte übergab nach nur einem Fehler als Erste.

Die zweite deutsche Läuferin war Maren Hammerschmidt ...

... sie brauchte vier Nachlader, lief aber dennoch auch Rang zwei nach vorn. Hier lässt sie im Hintergrund Celia Aymonier stehen.

Die Französin brauchte drei Nachlader und fiel auf Rang zwölf zurück.

Dafür liefen die Italienerinnen nach vorn. Die zweite Läuferin Federica Sanfilippo (li.), übergibt hier als Erste auf Alexia Runggaldier - doch ausgerechnet der WM-Einzel-Dritten unterliefen drei Schießfehler.

Die dritte Deutsche, Franziska Hildebrand, die bei dieser WM ihrer Normalform hinterherlief, machte ein starkes Rennen.

Hildebrand zeigte ihr bestes Rennen der Titelkämpfe und blieb als einzige aus dem DSV-Quartett fehlerfrei.

Schlussläuferin Laura Dahlmeier lief das Rennen von der Spitze.

Die deutsche Ersatzläuferin Nadine Horchler bangte mit Dahlmeier am Schießstand mit.

Die beste Deutsche leistete sich einen Fehlschuss liegend und zwei Nachlader Stehend. Mit fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz verließ sie den Schießstand.

Die deutschen Fans jubelten. Denn das reichte zum Sieg.

Im Ziel trugen die deutschen Damen Dahlmeier auf den Schultern.

Um die weiteren Plätze entbrannte ein harter Kampf. Die Italienerin Dorothea Wierer (re.) mit einem Nachlader ging aber ebenso leer aus wie, Gabriela Koukalova (li.), die den Rückstand ihres Teams nicht aufholen konnte. Italien wurde Fünfter, Tschechien Vierter.

Über Platz zwei jubelte die Ukraine mit Schlussläuferin Olena Pidruschna.

Den dritten Platz feierten die Französinnen Chevalier, Aymonier, Braisaz und Dorin Habert wie einen Sieg.

Bei der Sektdusche am Abend ging es dann hoch her. Nicht nur im deutschen Team.

Auch zwischen Vanessa Hinz und Justine Braisaz. Braisaz hatte Hinz frontal erwischt, die Deutsche rächte sich mit voller Ladung von der Seite.

Stand: 17.02.2017, 18:04 Uhr

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